Einer der Schwerpunkte in der rekonstruktiv-plastischen Chirurgie ist die weibliche Brust.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Wiederaufbau der Brust nach einer Brustkrebserkrankung. Ob, auf welche Weise und ggf. zu welchem Zeitpunkt eine Brustrekonstruktion durchgeführt werden kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab: zum einen vom Wunsch der Patientin, zum anderen von den körperlichen Gegebenheiten und medizinischen Erfordernissen.

Sie sollten sich im Vorfeld umfassend über die Möglichkeiten und Methoden sowie die Risiken informieren und sich intensiv von einem Arzt beraten lassen, der über die notwendige Erfahrung verfügt. Hierzu lesen Sie bitte unseren Leitfaden Arztgespräch.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten die Brust wieder aufzubauen:

  • Rekonstruktion mit Silikonimplantaten
  • Rekonstruktion mit Eigengewebe

Ausgiebige Gespräche mit Ihrem behandelnden Arzt werden Ihnen helfen, die für Sie angemessene Operationstechnik zu finden.

Brustrekonstruktion mit Silikonimplantaten

In der Regel kommen hier Silikongel gefüllte Implantate zum Einsatz. Je nach körperlicher Voraussetzung und anschließender Behandlung, kann das Brustimplantat direkt im Anschluss an die operative Entfernung des Tumors eingesetzt werden. Ihr Arzt wird Sie aufklären, ob das in Ihrem Fall möglich ist.

Soll die Rekonstruktion zu einem späteren Zeitpunkt stattfinden, sind mehrere vorbereitende Schritte erforderlich. Zunächst wird zur Dehnung der Haut ein Gewebeexpander eingelegt, der es ermöglicht, die Haut schrittweise zu weiten, bis sie gedehnt genug ist und der Expander gegen ein Silikonimplantat in der gewünschten Größe ausgetauscht werden kann.

Die Entscheidung für eine Rekonstruktion mit Implantaten hat verschiedene Vorteile:

  • Moderne Silikonimplantate sind mit einem hochwertigen Silikongel befüllt und sicher – sie werden unter normaler Belastung nicht auslaufen oder sich verformen.
  • Die anatomische Form der Implantate erzeugt sehr natürlich wirkende Ergebnisse.
  • Die Wiederherstellung mit Implantat ist weniger belastend für den Körper als eine Transplantation mit körpereigenem Gewebe – die OP-Zeit ist wesentlich kürzer und außerdem entsteht keine zusätzliche Narbe in der Spenderregion.
  • Das Ergebnis ist sehr gut vorhersagbar und in der Regel nachhaltiger als beim Aufbau mit Eigengewebe.


Brustrekonstruktion mit Eigengewebe

Bei dieser Form der Rekonstruktion wird mit körpereigenem Gewebe gearbeitet, das an anderen Körperstellen entnommen wird. Auch bei der Eigengewebsrekonstruktion kommen zum Teil zusätzlich Implantate zum Einsatz, zum Beispiel wenn das gewünschte Volumen der zu rekonstruierenden Brust mangels Masse durch das Eigengewebe nicht zu erreichen ist.

Mögliche Komplikationen können sich bei der Eigengewebsrekonstruktion z.B. durch mangelnde Durchblutung der verpflanzten Gewebestücke, Wundheilungsstörungen oder mögliche Funktionsverluste in den Bereichen an denen das Gewebe entnommen wurde ergeben.

Weitere Informationen finden Sie auf der Themenseite www.brustrekonstruktion.info  und in unserer Informationsbroschüre "Wieder ganz ich".

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